Artist Index: Seneca, Lucius Annaeus


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Los 2152Seneca, Lucius Annaeus
Opera quae exstant omnia: a Iusto Lipsio emendata

Auktion 127

Nachverkaufspreis
200€(US$ 227)

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Seneca, Lucius Annaeus. Opera quae exstant omnia: a Iusto Lipsio emendata et scholis illustrata. Editio quarta, atque ab ultima Lipsi manu. 8 (statt 10) Bl., XXXVI, 911 S. Mit Kupfertitel, ganzseitigem Portraitkupfer und 3 (2 ganzseitigen) Kupfern. 41 x 25 cm. Pergament d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, Deckel geworfen, ohne Schließbänder) mit reicher Goldprägung und goldgeprägten Wappensupralibros auf beiden Deckeln, Amsterdam, Plantin-Moretus, 1652.
Brunet V, 276f. Dibdin 397. Ebert 20860. Schweiger II, 2, 912 – Vierte und letzte Auflage. "Beste und gesuchteste der von Lipsius besorgten Ausgaben" (Ebert). Amsterdamer Schulpreisexemplar mit dem Stadtwappen auf beiden Deckeln und in den Eckfleurons sowie zusätzlich eingeschaltetem Widmungsblatt für den Schüler Cornelius van den Bogaerde, ebenfalls mit gestochenem Stadtwappen, datiert Oktober 1706. – Es fehlt die Widmung an Papst Urban VIII. Innengelenke und Innenspiegel unfachmännisch verstärkt, die Deckel dadurch etwas verzogen und stärker geworfen. Etwas gebräunt oder fleckig.

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Los 308Seneca, Lucius Annaeus
Opera mit Vorrede des Heiligen Hieronymus

Auktion 124

Zuschlag
4.200€ (US$ 4,773)

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Seneca, Lucius Annaeus. Opera mit Vorrede des Heiligen Hieronymus. 2 Teile in 1 Band. 216 Bl. (3 nn., 147 num Bl.; 65 num., 1 w. Bl.). 60 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 24,6 x 16 cm. Format: 32,2 x 22 cm. Holzdeckelband d. Z. (Vorderdeckel erneuert) mit breitem Lederrücken (alt ersetzt, restauriert und ergänzt (Schließen fehlen). Venedig, Bernardinus de Choris und Simon de Luere, 5.X.1490.
Hain-Copinger 14593. GW 41242. Goff S-370. Proctor 5213. Pellechet 10393. Bodleian S-155. Collijn 1345. Kind 554. Madsen 3664. Mendes Lisboa 1151. Schüling 755. Walsh 2371. Zdanevyc 437. BMC V, 464. BSB-Ink S-267. CIH 3060. IBE 5191. IBP 4968. IDL 4085. IGI 8869. ISTC is00370000. – Recht frühe Gesamtausgabe der philosophischen Werke und Briefe, die wie üblich die Schriften des älteren und jüngeren Seneca zusammen enthalten. Die besondere Bedeutung der vorliegenden Ausgabe liegt darin, dass hier erstmals die "Naturales quaestiones" des Philosophen Seneca im Druck erscheinen; ebenfalls die erhaltenen Teile der "Suasoriae" und "Controversiae" des älteren Seneca (Rhetor). Der zweite Teil die "Epistolae" und die kleine Schrift "De paupertate", die übrigen Werke in sind im ersten Teil vereinigt. Zu den für die Wissenschaftsgeschichte bedeutenden "Naturales questiones" vgl. ausführlich Dictionary of Scientific Biography Bd. XII, 309 f.: "The Naturales quaestiones survived the Middle Ages, contributing to the rediscovery of ancient science in Western Europe during the twelfth century, and was still read as a scientific work during the Renaissance. Today it gives an instructive picture of the state of Roman Science in the first century A.D., and of the history of Greek meteorology, has considerable literary interest, and illuminates our knowledge of Seneca himself" (DSB XII, 309f.). – Der vordere Vorsatz erneuert. Am Anfang und Schluss etwas wurmstichig, letzte Blätter etwas fleckig, oberer Schnitt teilweise etwas angestaubt, wenige Blätter am Rande brüchig mit kleinen Läsuren und Knicken. Auf wenigen Blättern An- und Unterstreichungen von alter Hand, einige Marginalien von zeitgen. Hand. Eine Seite mit rubrizierter Lombarde und zahlreichen Annotationen, auf dem Titel recto alter Namenszug sowie in der Außenecke montiertes Wappenexlibris "Baron de Bellet".

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Los 851Seneca, Lucius Annaeus
Thyest

Auktion 124

Zuschlag
900€ (US$ 1,023)

Details

Handschriften - Stundenbücher - Urkunden


Frühhumanistische Seneca-Handschrift aus dem Italien zur Zeit Petrarcas

Seneca, Lucius Annaeus. Thyestes. Fragment einer lateinischen Handschrift auf Pergament. 1 S. auf 1 Bl. 2 Spalten. 27 Zeilen. Schrift: Gotica rotunda. Schriftraum: 23,4 x 16,7 cm. Format: 26,7 x 19,5 cm. Italien zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Handschriftenfragment aus Senecas (4-65 n. Chr.) römischer Tragödie, in der Thyestes unwissentlich seine eigenen Kinder isst. Sehr seltene frühhumanistische Handschrift aus der Petrarca- und Boccacciozeit, in der nicht nur das Erwachen des Geistes im Sinne der Wiedergeburt der Antike, sondern auch die Wiederendeckung der antiken Literatur zu einer Neubewertung führte, noch lange vor der Möglichkeit, Texte drucken zu können. – Einstige Verwendung als Einbandmaterial mit entsprechenden Randläsuren und kleine Wurmlöchlein (Textverlust), Ausschnitten und Montagespuren sowie Leimresten und Bräunungen. Text verso teils abgerieben. Provenienz: Quaritch, Bookhands of the Middle Ages II, Kat. 1056, 1985, Nr. 30. The Marvin L. Colker Collection, London.

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Los 2211Seneca, Lucius Annaeus
Die Nachtfeier der Venus

Auktion 116

Zuschlag
190€ (US$ 216)

Details

(Seneca, Lucius Annaeus). Die Nachtfeier der Venus lateinisch und deutsch mit Anmerkungen von Anton Möbius. 16,5 x 10 cm. Broschur d. Z. (etwas gelöst). Soest, Selbstverlag, 1816.
Einziger Druck der kleinen ambitionierten Übertragung mit lateinisch-deutschem Paralleltext, die der biographisch nicht nachweisbare Übersetzer auf eigene Kosten veranstaltete. – Vereinzelte schwache Stockflecken.

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Los 2161Seneca, Lucius Annaeus
Drey Bücher von Zorne

Auktion 115

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Seneca, Lucius Annaeus. Drey Bücher vom Zorne. Aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzt. 40 Bl., 270 S. 16,5 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (leicht berieben und fleckig). Dresden und Leipzig, Erben Zimmermann und Gerlach, 1733.
VD18 10036059. Schweiger II, 924. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung des Theologie-Studenten Christian Felix Weiße (1706-1770). – Gering braunfleckig, stellenweise etwas feuchtrandig. – Nachgebunden: Derselbe. Spott-Gedichte oder Satyre über den Tod und die Vergötterung des Kaysers Claudius. Verdeutschet und erläutert durch Friedrich Christoff Neubur. 2 Bl., 155 S. Leipzig, Bernhard Christoff Breitkopf, 1729. - Im Rand leicht gebräunt.

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Los 866Seneca, Lucius Annaeus
Lucubrationes omnes. Ed. Erasmus von Rotterdam

Auktion 113

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Seneca, Lucius Annaeus. Lucubrationes omnes, additis etiam nonnullis, Erasmi Roterodami cura, si non ab omnibus, certe ab innumeris mendis repurgatae ... 643 (recte 647) S., 10 (statt 11) Bl. Mit breiter Holzschnitt-Titelbordüre von Urs Graf (im Stock signiert "VG"), 1 weiteren Holzschnitt-Bordüre (Widmung) und 2 Holzschnittleisten im Rand (verso Titel), Holzschnitt-Druckermarke auf Titel (ohne die Holzschnitt-Druckermarke am Schluss fehlt) sowie zahlreiche Initialen in Holz- und Metallschnitt. Basel, Flexibles Pergament vom Anfang des 18. Jahrhunderts (etwas fleckig, beschabt, kleine Einrisse) mit hs. RTitel (ohne die Bindebänder). (Basel, Johann Froben, 1515).
VD16 S 5758. Adams S 883. STC 808. Van der Haeghen II, 49. Hieronymus 175a. Heckethorn 96.40. Schweiger II, 907. Lüthi, Graf 131, 50a. – Erste von Erasmus besorgte Ausgabe, geschmückt mit den phantasievollen Holzschnittbordüren des aus Solothurn stammenden Kupferstechers, Holzschneiders, Goldschmieds und Glasmalers Urs Graf der Ältere (1485-1528). – Vorsatz mit teils ausgestrichenem Besitzvermerk, Titel mit mehreren hinterlegten Löchern (Darstellungsverlust), Einrissen, Unterstreichungen und einem Tintenfleck über "illustrissimi", die ersten Blätter mit Randläsuren, zu Anfang stärkerer Wasserfleck, durchgehend einige, teils spätere Eintragungen und Tintenmarginalien sowie Unterstreichungen. Im Block aber meist recht sauber, jedoch stark beschnitten (über die Bordüreränder hinaus, teils mit etwas Darstellungsverlust). Modernes Exlibris der "Biblioteca Senequiana de Antonio Llano Diaz de Qujano, Buenos Aires, 1964".

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Los 1244Seneca, Lucius Annaeus
Philosophi opera quae exstant omnia

Auktion 113

Zuschlag
250€ (US$ 284)

Details

Seneca, Lucius Annaeus. Philosophi opera quae exstant omnia: A iusto lipsio emendata et scholiis illustrata. Editio quarta, atque ab ultima Lipsi manu. 8 Bl., XXXVI, 911 S., 1 w. Bl. Mit Kupfertitel, gestochenem Portrait und 2 (statt 3) ganzseitigen Kupfertafeln. 41 x 26 cm. Pergament d. Z. (vorderes Gelenk angeplatzt, etwas berieben und leicht angeschmutzt, ohne die beiden Schließbänder) mit RVergoldung und goldgeprägten Vignetten auf den Deckeln und Eckfleurons. Antwerpen, Plantin, Moret, 1652.
Brunet V, 276f. Dibdin 397. Ebert 20860. Schweiger II, 2, 912. – Vierte Ausgabe. "Beste und gesuchteste der von Lipsius besorgten Ausgaben" (Ebert). Nach der ersten, 1605 von Lipsius letzter Hand herausgegebenen Ausgabe von L. Fromond vermehrt zum vierten (und letzten) Mal durch die Plantin-Presse in einem hervorragend schönen Folio-Druck aufgelegt.
Der zeitgenössische Pergamenteinband zeigt auf den Deckeln in Goldprägung das Amsterdamer Stadtwappen, ebeno bilden dies die Eckfleurons ab. – Stellenweise stark gebräunt, etwas braunfleckig.

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Los 3465Seneca, Lucius Annaeus
Die Weisheit des Mannhaften

Auktion 113

Zuschlag
70€ (US$ 80)

Details

Seneca, Lucius Annaeus. Die Weisheit des Mannhaften. Sechs Abhandlungen. 565 S., 1 Bl. 24,5 x 17,5 cm. OPergamentband (etwas geworfen) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel und spanischen Kanten. Naunhof, F. W. Hendel, 1939.
Eines von 525 nummerierten Exemplaren, hier in einer nicht bezeichneten Vorzugsausgabe in Ganzpergament. Der Text folgt der 1828 bis 1829 erschienenen Übersetzung von J. M. Moser. – Sehr schönes Exemplar.

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Los 1088Seneca, Lucius Annaeus
Di Lucio Anneo Seneca Dell'Ira libri tre. Tradotti in lingua thoscana et con molte annotationi dichiarati da Francesco Serdonati.

Auktion 105

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Seneca, Lucius Annaeus. Dell’ira libri tre. Tradotti in lingua thoscana et con molte annotationi dichiarati da Francesco Serdonati. 4 nn., 51 num., 1 nn. Bl. Mit ganzseitigem Textholzschnitt, mehreren Holzschnitt-Bordüren und vielen Metallschnitt-Initialen. 20,7 x 14,6 cm. Flexibler Pergamentband des 18. Jahrhunderts (minimal fleckig, leicht gewellt, ohne die Schließbänder) mit hs. RTitel. Padua, Lorenzo Pasquati, 1569.
BM 219, 61. Nicht bei Schweiger. – Außergewöhnlich seltene frühe Seneca-Ausgabe seines Traktats "De ira" (Über den Zorn), die nicht bei Schweiger verzeichnet ist. Vgl. Schweiger (III, 914), eine Ausgabe "Sorae 1652" (wohl Zara?). Der schöne ganzseitige Textholzschnitt umgibt in einer breiten Bordüre mit großen nackten Putten, die auf Akanthusschlingen turnen, das Privileg. – Blatt 4 der Vorstücke mit Einriss (auch in den Holzschnitt), wenige Blätter gebräunt, kaum fleckig, insgesamt schönes Exemplar.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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